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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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Münchner Merkur, 19.12.2017

Lieder, die man nicht überall hört

Ungewöhnliches Weihnachtskonzert des Sängerkreises Ottobrunn in der Hohenbrunner St.-Stephanus-Kirche

VON SABINA BROSCH

Lieder, die man nicht überall hört (MM, 19.12.2017)

Lieder, die man nicht überall hört (MM, 19.12.2017)

Hohenbrunn – Vorweihnachtlich und musikalisch ist es in der Barockkirche St. Stephanus Hohenbrunn beim Weihnachtskonzert des Sängerkreises Ottobrunn gemeinsam mit den Blechbläsern der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Chorleiter Thomas Schmid begeistert mit Liedern, die nicht überall zu hören sind. Bis auf den letzten Platz sind die 22 Bänke der Kirche gefüllt.

Chorleiter, Dirigent, Texter und Komponist Thomas Schmid gastiert mit dem Weihnachtskonzert bereits seit 25 Jahren in Hohenbrunn. Obwohl es in seiner Liedauswahl um die „staade Zeit“, Frieden, Nächstenliebe und den Stern von Bethlehem ging, waren diese erfrischend anders. Anders deshalb, weil sie sich nicht an den gängigen Adventsweisen orientieren, und fein intoniert zum genauen Hinhören einladen. Die sechs Blechbläser sind nicht zu wuchtig oder überfordern die Akustik der Kirche, sondern verstehen es hervorragend, sich in die Chordarbietungen an- und einzubinden.

Schmid ist bei seinen Texten zwischen den Stücken durchaus „weltlich“. Die Frage: „Was ist in der Welt los?“ hätten sich die Menschen schon vor 2000 Jahren gestellt und stellten diese, angesichts von Kriegen oder Umweltzerstörung, auch heute noch. „Das Leben hat jedoch Hoffnung und Zukunft“. Der Stern von Bethlehem etwa sei das Zeichen, dass Menschen wieder menschlich werden, das Licht ein Zeichen der Nächstenliebe, die sich vor allem in den kleinen Taten zeige.

Den das Konzert beschließenden Andachtsjodler singen alle Mitwirkenden und das Publikum dann gemeinsam, nachdem Schmid mit den Worten: „Weihnachten müsste immer sein, denn Weihnachten bedeutet Liebe“, sein Publikum in die gnadenvolle Zeit und in ein neues Jahr verabschiedet hatte.

 
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