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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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Regina Kätzlmeier: „Mit Harfe marschiert es sich schlecht!“

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Porträt Regina Kätzlmeier

Porträt Regina Kätzlmeier

Frau Kätzlmeier, wie fanden Sie den Musikunterricht in der Schule?
Am besten erinnere ich mich an die Zeit im Leistungskurs Musik. Da hatte ich eine hervorragende Musiklehrerin, die mir sehr viel Grundwissen für mein Studium vermittelt hat. Vor allem im Bereich Musikgeschichte konnte ich hier sehr viel aufholen, was in den Jahren zuvor leider im Musikunterricht sehr untergegangen ist.  In einer nicht-musischen Klasse, die ich zuvor besucht habe, ist das Interesse an Musikgeschichte und Musiktheorie meist sehr gering, so dass die Lehrer, die ich bis zur Kollegstufe hatte, diesen Bereich auf das Nötigste beschränkt haben.
Mein Musiktheoriewissen konnte ich allerdings neben dem eigentlichen Schulmusikunterricht an der Musikschule Unterhaching im wöchentlichen Theorieunterricht über Jahre hinweg sammeln.

Wie kam es, dass Sie von der Harfe kommend zur Blasmusik gefunden haben?
Das ist eigentlich eine sehr lustige Geschichte…
Ich habe mit der Harfe schon immer sehr viel Volksmusik gemacht und bin als Jugendliche auch sehr oft bei Volksmusik-Seminaren gewesen. Beim Seminar in Herrsching, das lange Zeit von Erich Sepp geleitet wurde, wurde am Ausflugstag immer mit Blasmusik zum See marschiert und auf dem Schiff gespielt. Da konnte ich aber mit der Harfe schlecht mitgehen. Also habe ich nach dem Abitur beschlossen, Klarinette zu lernen. Nur der Unterricht alleine bringt aber keine Erfahrung in der Blasmusik, weshalb ich auf der Suche nach einer Blaskapelle war. Da ich Erich Sepp und viele andere junge Musiker der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn von den Seminaren in Herrsching kannte, war meine Wahl nicht schwer…

Wie gelingt es Ihnen, ein quirliges Jugendblasorchester bei der Stange zu halten?
Das ist eine gute Frage… (und lacht)
Das Beste ist auf jeden Fall die richtige Mischung aus Ernst und Spaß. Nach einer konzentrierten Arbeitsphase hilft ein kleiner beiläufiger Scherz hervorragend, um die Stimmung wieder etwas aufzulockern. Trotzdem muss natürlich ausreichend Konsequenz und Disziplin durchgezogen werden, um ein bestmögliches Ergebnis für die Konzerte zu erzielen.

Haben Sie bei Auftritten schon einmal etwas Lustiges erlebt?
Sicherlich genug…
Einmal ist mir bei einer Volksmusikveranstaltung pünktlich zur Begrüßung des Sprechers mit einem lauten „pling“ eine Harfensaite gerissen. Der Sprecher hat nur trocken bemerkt: „Das klang wie eine Harfensaite… Und ich dachte die SPIELERIN hat eine Seitenstrangangina!“ (Man muss dazu sagen, dass ich tatsächlich eine Seitenstrangangina hatte und eigentlich das Bett hüten hätte sollen…)

Wie lautet Ihr Lieblings-Musikerwitz?
(ganz spontan)
„Liebe Musikerinnen und Musiker, liebe Schlagzeuger…“

 

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