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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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Musikunterricht

Instrumente

Querflöte

QuerflöteDie Querflöte entstand aus der mittelalterlichen Querpfeife und verdrängte gegen Ende des Barock um 1750 die Blockflöte. Seit der Klassik ist sie ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Obwohl sie heutzutage meistens aus Metall hergestellt wird, zählt die Querflöte nicht zu den Blech-, sondern zu den Holzblasinstrumenten. Das hat zwei Gründe: Erstens erzeugen Flötisten die Schwingung der Luftsäule nicht wie bei Blechblasinstrumenten durch die Lippen, sondern durch Blasen über eine Kante. Zweitens wurden Flöten ursprünglich ausschließlich aus Holz gebaut.

In der traditionellen und in der symphonischen Blasmusik werden Querflöten und die kleineren Piccolo-Flöten verwendet.

Die Querflöte wird bei uns unterrichtet von Andreas Haas.

Oboe

OboeDie Oboe ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt. Ihre heutige Form erhielt sie im 17. Jahrhundert in Frankreich. Sie hat einen ausdrucksstarken Klang und kann von nasal-hell bis dunkel-samtig klingen. Seit dem Barock schätzen Komponisten die Oboe als das Instrument, das der menschlichen Stimme in ihrer Ausdruckskraft am nächsten kommt. Im 18. Jahrhundert entstanden viele Oboenkonzerte. Später wurde die Oboe auch als kammermusikalisches Soloinstrument wichtig. Heute wird sie auch im Jazz und sogar in der Rockmusik verwendet. Für Kinder gibt es spezielle Oboen mit vereinfachter Mechanik oder ohne Klappen.

Während Oboen in der traditionellen Blasmusik eher selten zum Einsatz kommen, spielen sie im konzertanten Bereich eine wichtige Rolle. Meistens sind zwei Oboenstimmen vorgesehen. Bei groß besetzten Werken wechselt ein Oboist auf das verwandte Englischhorn.

Die Oboe unterrichtet bei uns Miriam Ströher.

Klarinette

KlarinetteDie Klarinette ist ein transponierendes Holzblasinstrument. Es gibt zwei vorherrschende Griffsysteme: das deutsche System (Oehlersystem) und das französische System (Böhm-System). Beide klingen anders und haben unterschiedliche Griffweisen. Der Klang der Böhmklarinette ist schärfer, flexibler und obertonreicher, während das deutsche System eher reiner, wärmer und sonorer ist. Die Klarinette bekam erst in der Wiener Klassik einen festen Platz im Orchester, wurde aber dann schnell zum beliebtesten Instrument für lyrische, gesangliche Passagen. Auch im Jazz ist sie sehr beliebt.

Im Blasorchester werden unterschiedliche Klarinetten verwendet: Die Es-Klarinette kommt vor allem in der traditionellen Blasmusik als Führungsinstrument zum Einsatz. Am weitesten verbreitet ist die B-Klarinette, die sowohl im Unterhaltungsmusik-Bereich als auch im konzertanten Repertoire als mehrstimmiges Register ein Rückgrat des Orchesters bildet. In der symphonischen Blasmusik ist zudem die Bassklarinette unverzichtbar. Wir unterrichten nur das deutsche System.

Die Klarinette unterrichten bei uns Hans Blume, Gergely Dóra und Dr. Erich Sepp.

Fagott

FagottDas Fagott ist ein Holzblasinstrument in der Tenor- und Basslage mit Doppelrohrblatt. Sein Name leitet sich aus seiner mehrteiligen Bauart ab. Die ursprüngliche Aufgabe des Fagotts war die Begleitung des Chores. Später (und heute noch) wurde es stark in der Kammermusik verwendet. Sehr schnell nahm das Fagott Einzug in Militärkapellen und Orchester. Heute haben mittlere Orchester drei, größere Orchester auch vier Fagotte. Es gibt das französische und das deutsche Fagott. Die beiden Typen unterscheiden sich geringfügig im Bau sowie in der Klangfarbe. Ein deutsches Fagott klingt eher dunkel und voll, wogegen ein französisches etwas nasaler tönt. Das Fagott besitzt etwa 24 Klappen, die gewöhnlich aus Neusilber sind. Sie ermöglichen eine bemerkenswert virtuose Spielweise, die man dem Fagott aufgrund seiner Größe gar nicht zutrauen würde. Das Mundstück ist ein wichtiger und zugleich sehr heikler Teil des Fagotts. Da es aus zwei gegeneinander schwingenden Lamellen besteht, wird es Doppelrohrblatt genannt. Als Material benutzt man vorwiegend Schilfrohr, welches in Südfrankreich extra zu diesem Zweck angebaut wird.

Bei uns wird das Fagott nur in der symphonischen Blasmusik verwendet.
Fagott unterrichtet bei uns Hans-Peter Vogel.

Saxophon

SaxophonDas Saxophon ist benannt nach seinem Erfinder, dem Belgier Adolphe Sax, der es 1846 patentierte. Obwohl es aus Metall besteht, gehört es zu den Holzblasinstrumenten. Es wurde zunächst vor allem in Marsch- und Militärkapellen verwendet. Erst im Jazz wurde das Saxophon durch seine vielfältigen Klangmöglichkeiten und seinen großen dynamischen Umfang sehr beliebt. Heute ist es eines der beliebtesten Solo- und Orchesterinstrumente für Konzert- und Tanzmusik.

Auch in Blaskapellen gehören Saxophone mittlerweile zur Standardbesetzung – sowohl im konzertant-symphonischen Bereich als auch in der Unterhaltungsmusik. Typisch ist die Besetzung mit zwei Altsaxophonen, einem oder zwei Tenorsaxophonen und einem Baritonsaxophon. In Saxophon-Ensembles tritt auch noch das Sopransaxophon hinzu.

Das Saxophon unterrichtet bei uns Christopher Rockingham.

Trompete/Flügelhorn

TrompeteDie Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument. Schon die alten Ägypter hatten trompetenartige Instrumente aus Metall. Gegen Ende des Mittelalters bildete sich in Europa die Form der einmal gewundenen Langtrompete heraus, die als Barocktrompete unverändert bis um 1800 überdauerte. Zu dieser Zeit begann man, an den Trompeten Klappen, Züge und Stimmbögen anzubringen, um den Tonumfang zu erweitern. 1820 war das Instrument technisch so perfektioniert, dass man auf ihm nach Belieben Melodien spielen konnte. Trompeten wurden lange als Statussymbole von Herrschern und als Signalinstrumente benutzt, unter anderem beim Militär. Heute sind sie in der Orchestermusik, im Jazz und in der Popmusik beliebt und weit verbreitet.

Man unterscheidet Naturtrompeten von den Klappentrompeten und Ventiltrompeten. Meist ist die letztere gemeint. Es gibt sie mit Dreh- oder Pumpventilen. Trompeten werden im Normalfall mit der linken Hand festgehalten, die drei mittleren Finger der rechten Hand betätigen die Ventildrücker. Bei Pumpventilen hält man die Ventilgehäuse senkrecht, bei Drehventilen liegen die Ventilzüge nahezu waagerecht. Während in der Kunstmusik in deutschsprachigen Ländern fast nur Trompeten mit Drehventilen gespielt werden, ist die Trompete mit Pumpventilen (französische Bauart) das führende Instrument in der Unterhaltungsmusik. Aus diesem Grund nennt man sie im deutschsprachigen Raum oft auch fälschlicherweise Jazztrompete, in den meisten anderen Ländern wird sie aber auch im Sinfonieorchester eingesetzt.

Das Flügelhorn entspricht in Stimmung und Spielweise der Trompete. Formal gehört es aber in die Klasse der Bügelhörner (wegen Mundstückform und der konischen Form des Rohres). Sein Klang ist weicher und wärmer als der der Trompete.

FlügelhornIn der traditionellen Blasmusik sind sowohl Flügelhörner als auch Trompeten besetzt, wobei die ersteren die Melodie übernehmen, die Trompeten zusätzlich Signale und Einwürfe spielen. Bei moderner Unterhaltungsmusik sind oft keine Flügelhörner besetzt, im konzertanten Bereich werden Trompeten und Flügelhörner sehr unterschiedlich eingesetzt. Viele Musiker besitzen daher beide Instrumente und wechseln je nach Bedarf.

Trompete wird bei uns unterrichtet von Vjeran Jezek und Bernhard Schramm.

Waldhorn

WaldhornSignifikantes Merkmal des heutigen Waldhorns ist die kreisrund gebogene Röhre, die man bereits in der Spätantike kannte. Grundlegend für ein Horn sind das Mundrohr und die Schallbecher, die bei der Verwendung von Ventilen während des Musizierens in ihrer Länge verändert werden können. Heute wird normalerweise das Doppelhorn verwendet, das eigentlich eine Kombination aus einem F- und einem B-Horn ist, zwischen denen mittels Umschaltventil gewechselt werden kann.

Das Waldhorn ist ein wichtiges und anspruchsvolles Instrument. Es kommt in der traditionellen Blasmusik, im symphonischen Blasorchester und sehr stark auch in Bläserensembles zum Einsatz.

Gerade in der Konzertliteratur hat das Hornregister eine sehr große Bedeutung. Bei uns sind F/B-Doppelhörner Standard.

Das Waldhorn wird bei uns unterrichtet von Michael Gredler.

Posaune

PosauneDie Posaune hat sich wahrscheinlich aus der Zugtrompete entwickelt. Ihr U-förmiger Zug wurde verlängert, um eine Tonerweiterung in tiefere Lagen zu ermöglichen. Im 16. Jahrhundert gab es eine enorme Posaunenvielfalt, die sich jedoch nicht durchgesetzt hat. Seit dem 17. Jahrhundert werden nur noch Alt-, Tenor- und Bassposaunen verwendet. Posaunen werden seit dem 18. Jahrhundert dreifach in unterschiedlicher Besetzung im Orchester eingesetzt. Darüber hinaus ist die Posaune auch aus dem Swing, Jazz, Salsa und Ska nicht mehr wegzudenken.

Posaunen kommen in der traditionellen Blasmusik, in modernerer Unterhaltungsmusik und im konzertanten Bereich zum Einsatz. Der Posaunensatz besteht aus zwei bis drei Tenorposaunen und einer Bassposaune.

Die Posaune wird bei uns unterrichtet von Konrad Sepp.

Euphonium/Tenorhorn/Bariton

EuphoniumEuphonien, Tenorhörner und Baritone sind tiefe Blechblasinstrumente, die im 19. Jahrhundert entwickelt wurden. Sie gehören zur Familie der Bügelhörner. Im Gegensatz zu den Posaunen haben sie ein konisches Rohr und daher einen weicheren und volleren Ton. Laien verwechseln sie oft mit der größeren Tuba. Euphonien, Tenorhörner und Baritone unterscheiden sich von einander in der Bauweise (Mensur, Anordnung der Ventile, Notation).

Zum Einsatz kommen sie vor allem in der traditionellen und symphonischen Blasmusik. Bei moderner Unterhaltungsmusik wechseln viele der Spieler zur Posaune.

Bei uns ist das kompensierte Euphonium Standard. Tenorhorn und Bariton werden bei uns nur in der traditionellen Blasmusik verwendet.

Das Euphonium unterrichtet bei uns Konrad Sepp.

Tuba

TubaDie Tuba, auch schlicht als Bass bezeichnet, zählt zur Familie der Bügelhörner und wurde im 19. Jahrhundert entwickelt. Der weite, konische Bau verleiht ihr einen besonders weichen und vollen Ton.

Tuben sind als Bassinstrumente in der Blasmusik unentbehrlich. Jedes Blasorchester benötigt mindestens eine Tuba. Bei uns sind Tuben unterschiedlicher Stimmungen und verschiedener Ventilsysteme in Gebrauch.

Die Tuba unterrichtet bei uns Konrad Sepp.

Schlagzeug (Pauken, Stabspiele)

SchlagwerkDie Quelle der Schlaginstrumente liegt im Klatschen, Stampfen und Schlagen. Somit sind sie die älteste Instrumentengattung. Die Buschtrommeln der afrikanischen Ureinwohner, die Kriegstrommeln der Indianer, der Gong aus Asien, das Klappern aus der griechischen Antike, die Ölfässer der karibischen Steelbands oder das Schlagzeug der heutigen Orchester – sie stammen alle aus dieser Tradition. Aus der früher rhythmusgebenden Instrumentengruppe hat sich eine Solorolle entwickelt. Jeder Schlagzeuger sollte mehrere Schlaginstrumente beherrschen, um für jede Stilrichtung der Musik gerüstet zu sein.

In der traditionellen Blasmusik sind mindestens kleine Trommel, große Trommel und Becken besetzt. Je anspruchsvoller und symphonischer das Repertoire, desto mehr Schlaginstrumente treten hinzu: Triangel, Pauken, Tamburin, Kastagnetten, Glockenspiel, Röhrenglocken, Tamtam und so weiter. In der modernen Unterhaltungsmusik ist das Drumset unentbehrlich. Bei lateinamerikanischen Stücken können Kongas, Bongos etc. besetzt werden.

Schlagzeug wird bei uns unterrichten von Henning Homeier und Thomas Sporrer.

 
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