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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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Musikunterricht

Allgemeine Bedingungen für den Musikunterricht der
Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.

Die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V. fördert die Ausbildung von Musikern und Jungmusikern (§2 Abs. 2a Satzung). Zur Verwirklichung dieses Satzungszwecks bietet die Blaskapelle Musikunterricht an. Für diesen gelten die folgenden Konditionen.

Allgemeine Bestimmungen und Kündigung 

  1. Der Musikunterricht dient der Nachwuchsausbildung für die Orchester der Blaskapelle. Ein Anspruch auf Mitwirkung besteht nicht.
  2. Vor Beginn der Ausbildung besteht die Möglichkeit von kostenlosen Schnupperstunden (15 bis 20 Minuten).
  3. Die ersten vier Unterrichtsstunden gelten als Probezeit. Im Falle einer Beendigung des Musikunterrichts nach der Probezeit wird der geschlossene Ausbildungsvertrag unwirksam. Die bereits gehalten Stunden rechnet der Lehrer in diesem Fall direkt mit dem Schüler ab.
  4. Im Falle einer Fortsetzung des Musikunterrichts nach der Probezeit wird der Schüler als aktives Mitglied und mindestens ein Erziehungsberechtigter als förderndes Mitglied in die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V. aufgenommen (gesonderter Aufnahmeantrag).
  5. Das Unterrichtsjahr gliedert sich in drei Trimester, die jeweils zum ersten Schultag nach den Sommer-, Weihnachts- und Osterferien beginnen.
  6. Der Ausbildungsvertrag wird auf unbefristete Zeit geschlossen. Er kann zu Trimesterbeginn mit einer Kündigungsfrist von acht Wochen durch eine E-Mail an musikunterricht@bkhoesie.de gekündigt werden. Der Kündigungstag und der erste Schultag sind in der Frist mit einberechnet. In der Zeit zwischen Kündigung und Vertragsende läuft der Unterricht regulär weiter. Die Kündigung aus wichtigem Grund (BGB § 314) ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bleibt davon unberührt.
  7. Spielt der Schüler noch nicht in einem Orchester der Blaskapelle, wird mit der Kündigung des Ausbildungsvertrages auch die aktive Mitgliedschaft beendet. Die fördernde Mitgliedschaft des/der Erziehungsberechtigten bleibt davon unberührt.

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Unterrichtsmodalitäten und Bezahlung 

  1. Der Unterricht findet wöchentlich an Schultagen statt. In Ausnahmefällen (vor allem Fortgeschrittene oder Berufstätige) kann der Unterricht auch 14tägig oder auf Vereinbarung stattfinden.
  2. Der Stundenplan wird im September festgelegt. Die ersten beiden Schulwochen gilt im Regelfall der Stundenplan des Vorjahres.
  3. Es handelt sich grundsätzlich um Einzelunterricht. Die Unterrichtsstunde dauert 45 Minuten. In begründeten Fällen (z.B. bei sehr jungen Schülern) kann sie in Absprache mit dem Lehrer auf 30 Minuten verkürzt werden. Auf Wunsch sind auch 60 Minuten möglich (bevorzugt für Fortgeschrittene oder Berufstätige).
  4. Der Musikunterricht ist kostenpflichtig. Die Preise für die Unterrichtsstunden legt die Vorstandschaft der Blaskapelle jährlich fest. In Ausnahmefällen (z. B. bei sozialen Härten) kann auf Beschluss der Vorstandschaft auf die Bezahlung ganz oder teilweise verzichtet werden. Die Kosten übernimmt dann der Verein. Für das Vorliegen eines Ausnahmefalls sind geeignete Nachweise zu erbringen.
  5. Für die Vergütung gilt ein Stundensatz von 40 €/60 Minuten (45 Minuten = 30 €, 30 Minuten = 20 €). Der Schüler leistet in den Monaten Oktober bis August Abschlagszahlungen in folgender Höhe an die Blaskapelle:
    1. bei 60 Minuten / wöchentlich = 110 € pro Monat
    2. bei 45 Minuten / wöchentlich = 85 € pro Monat
    3. bei 30 Minuten / wöchentlich (60 Minuten/14 tägig) = 55 € pro Monat
    4. bei 45 Minuten / 14tägig = 45 € pro Monat
    5. bei 30 Minuten / 14 tägig = 30 € pro Monat
      Im August erfolgt eine Schlussabrechnung. Pro Schüler und Jahr wird eine Verwaltungspauschale von 25 € erhoben.
  1. Der Schüler bestätigt die gehaltene Stunde durch Unterschrift auf einer Unterschriftenliste. Der Lehrer übermittelt zu Beginn der Weihnachts-, Oster- und Sommerferien den Schülern eine Kopie der Liste. Unklarheiten sind binnen einer Woche beim Lehrer geltend zu machen. Im Konfliktfall entscheidet der 1. Vorstand.
  2. Das zu erlernende Instrument und damit eventuell auch der Musiklehrer können bei besserer Eignung oder dringendem Bedarf nach Absprache der Vertragsparteien während der Ausbildung gewechselt werden.
  3. Bei Lehrerwechseln, Verkürzung der Unterrichtsdauer und Änderungen des Unterrichtsturnus ist die Kündigungsfrist ebenfalls einzuhalten.
  4. Der Schüler nimmt an Schülervorspielen teil, wenn nicht der Lehrer anders entscheidet.

 

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Entschuldigungsregeln und Ersatztermine 

  1. Kann eine Unterrichtsstunde zum regulären Termin nicht stattfinden, wird grundsätzlich ein Ersatztermin gesucht. Sagt der Schüler weniger als 24 Stunden im Voraus ab, ist der Lehrer nicht dazu verpflichtet, einen Ersatztermin anzubieten. Ersatztermine können auch am Wochenende oder während der Schulferien stattfinden. Möglich sind auch Doppelstunden, falls diese für den Schüler sinnvoll sind, Tausch mit einem anderen Schüler oder die zeitweilige Verlängerung der Unterrichtsdauer. Die Ersatzstunde ist spätestens im folgenden Trimester zu halten.
  2. Der Schüler muss Stunden, bei denen er unentschuldigt fehlt oder die er absagt, ohne dass ein Ersatztermin gefunden wird, bezahlen.
  3. Bei längerem Ausfall des Schülers wegen Krankheit entfällt die Bezahlung ab der dritten in Folge ausgefallenen Stunde. Ein ärztliches Attest ist vorzulegen.
  4. Vom Lehrer abgesagte Stunden sind vom Schüler nicht zu bezahlen.
  5. Unterrichtsstunden, für die kein Ersatztermin gefunden wird, müssen nicht bezahlt werden, wenn der Schüler die Verhinderung jeweils mindestens acht Wochen vor Beginn des betroffenen Trimesters mitgeteilt hat.

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  1. Der Schüler erhält zur Bestätigung eine Kopie des unterzeichneten Ausbildungsvertrags, das Original verleibt bei der Blaskapelle.

Beschlossen von der Vorstandschaft am 18. September 2017

 

 
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