Licht – so lautete das Thema des diesjährigen Adventskonzerts. Eröffnet wurde der Abend vom Nachwuchsblasorchester mit Edward Griegs „Morgenstimmung“, einer eindrucksvollen musikalischen Schilderung des Übergangs vom Dunkel zum Licht bei Sonnenaufgang.
Die Freude über die lichterfüllte Weihnachtszeit kam anschließend in einer Fantasie über „Süßer die Glocken nie klingen“ zum Ausdruck.
Pop-begeistert feuerte danach das Jugendblasorchester mit Katy Perrys „Firework“ ein musikalisches Feuerwerk ab.
Stimmungsvoll ging es weiter mit David Gillinghams „At Morning’s First Light“, einer klangmalerischen Darstellung des Morgenlichts und der schwungvollen Begrüßung des Sonnenlichts durch freudige Fanfarenklänge.
„Man stellt eine Öllampe auf den Lampenständer, so dass sie allen im Haus Licht gibt“ – dieser Gedanke spiegelte sich in „Let it shine!“ von James L. Hosay wider. Ruhig, getragen von langen Rhythmen, entwickelte sich das vom JBO vorgetragene Stück, bis es schließlich in eine traditionelle Gospelmelodie mündete.
Mit Jared Barnes’ weihnachtlichem „Adventum“ („Ankunft“) verabschiedeten sich die jugendlichen Musiker und überließen die Bühne dem Großen Blasorchester.
Dieses begrüßte die Zuhörer mit der Ouvertüre zur Zauberflöte, in der der Kampf zwischen Dunkel und Licht, zwischen Bösem und Gutem, musikalisch dargestellt wird.
Anschließend verbreiteten unsere Musiker mit „Lux aurumque“ („Licht und Gold“) von Eric Whitacre mit eindrucksvollen Klangkombinationen für vierstimmigen Chor und symphonisches Blasorchester eine leuchtend-weihnachtliche Atmosphäre.
Mit einem dem griechischen Sonnengott gewidmeten „Helios-Marsch“ des belgischen Komponisten Jan Van der Roost setzte das Große Blasorchester einen weiteren lichtvollen Akzent, bevor Alfred Reeds „Joyeux Noël“ („Fröhliche Weihnachten“) das Publikum in die Pause begleitete.
Nach der Pause zog das Symphonische Blasorchester mit Händels Feuerwerksmusik – einer der bekanntesten und meistgespielten Kompositionen – das Publikum sofort in seinen Bann.
Den Polarlichtern hat der Film- und Blasmusikkomponist Rossano Galante sein Werk „Aurora Borealis“ gewidmet. Mit flackernden Fanfaren, romantisch-lyrischen Klängen und einem strahlenden Finale der Blechbläser verwöhnten unsere Symphoniker die Zuhörer.
„Pièce héroïque“ („Heldenhaftes Stück“) von César Franck ist eine gewaltige, bis ins Dramatische reichende musikalische Auseinandersetzung mit dem „Kampf Jakobs mit dem Engel“. Ursprünglich für Orgel komponiert, erklang das Werk in einer Bearbeitung von Konrad Sepp für Symphonisches Blasorchester.
Mit Bachs vierstimmiger Choralfassung in einer Bearbeitung für Symphonisches Blasorchester von Martin Luthers „Vom Himmel hoch“, einem der schönsten Weihnachtslieder, stimmte das Symphonische Blasorchester seine Gäste noch einmal auf Weihnachten ein.
Zum Abschied erklang der beliebte amerikanische Weihnachtssong „It’s the Most Wonderful Time of the Year“. Damit wünschte die Blaskapelle allen gesegnete, leuchtende Weihnachten sowie ein lichterfülltes neues Jahr voller Musik.