Aus der Schatztruhe der Kammermusik stammte ein außergewöhnliches Programm beim Konzert der Reihe „Musik im Pfarrsaal“ am 25. Januar 2026. Denn es waren Werke, die man sonst kaum zu hören bekommt, und es waren durchweg Werke in seltenen Besetzungen.
Erich Sepp als Koordinator hatte ein Programm zusammengestellt, von dem Besucher im ausverkauften Pfarrsaal Mariä Geburt sagten: „So wunderschön kann Kammermusik sein!“
Selten haben Musiker so spontan ihre Mitwirkung zugesagt, wie zu diesem Konzert – ein Glücksfall, dass die Blaskapelle über genügend qualifizierte Musiker für die durchwegs anspruchsvollen Werke verfügt, ein weiterer Glücksfall, dass Pfarrer Manuel Kleinhans als Pianist und Dirigent mit abgeschlossenem Hochschulstudium gerne die sehr schwierigen Klavierstimmen übernahm.
So konnten zwei Werke in ganz ungewöhnlichen Besetzungen aufgeführt werden: Mozarts Quintett für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier KV 452 und Mendelsohn-Bartholdys Konzertstück Nr. 2 für Klarinette, Bassetthorn und Klavier. Kaum jemand kennt Mozarts reizende sechs Notturni für 2 Soprane, Bass, Klarinette und 3 Bassetthörner oder sein Divertimento KV 138, hier für 4 Klarinetten arrangiert.
Die Mitwirkenden: Maresa Demmel, Matthias Jungmann, Annette Weiß (Klarinette), Michael Nowotny, Luisa Andreas, Erich Sepp (Bassetthorn), Annette Marx (Bass-Klarinette), Dennis Haerer (Oboe), Florian Till (Horn), Andreas Friesecke (Fagott), Theresa und Dorothee Ulbricht (hier einmal als Sopranistinnen), Martin Danes (Bass), Pfarrer Manuel Kleinhans (Klavier).
Alle Bläser außer Michael Nowotny gehören zur Blaskapelle. Der bestens bekannte Bassist Martin Danes, der leider kurzfristig einen (sehr guten) Ersatz schicken musste, ergänzte das Gesangstrio.
Und so lauteten Kommentare von Besuchern
„Ein einzigartiges Konzert!”
„So etwas gibt es sonst nirgends!”
„Eine unglaubliche Leistung aus der Gemeinde heraus!”
„Man hat gespürt, mit welcher Freude alle dabei waren.”
Bei den Proben entstanden die Fotos der vier Ensembles.
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