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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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Münchner Merkur, Lkr. Süd, 3. April 2012

Musikalische Reise nach Tirol

FRÜHJAHRSKONZERT DER BLAS KAPELLE

Musikalische Reise nach TirolRomantische Berg­landschaften, volkstümliche Klänge und dramatische Kämpfe. Bei ihrem 30. Früh­jahrskonzert begibt sich die Blaskapelle-Höhenkirchen­Siegertsbrunn auf eine musi­kalische Reise nach Tirol.

Die Zuschauer werden bin­nen weniger Augenblicke ent­führt. Sie bleiben zwar auf ih­ren Plätzen in der Mehr­zweckhalle sitzen. Doch die Blaskapelle nimmt das Publi­kum mit auf eine facettenrei­che musikalische Reise. Und dabei beweisen die Orchester, wie vielfältig Musik aus dem Nachbarland sein kann.

Dirigent Konrad Sepp hat eine Notendatenbank im In­ternet durchforstet. Das Stichwort „Tirol“ einmal ein­gegeben, ist er auf 500 Treffer gestoßen. „Ich habe alle Stü­cke kontrolliert“, erzählt er. Um dann eine Auswahl für das 30. Frühjahrskonzert zu treffen. Die mühsame Vorbe­reitung   hat sich gelohnt. Die Orchester begeistern mit ih­rem elanvollen und kontrast­reichen Spiel.

Mit einer beschwingten Klarinettenpolka und dem „Zottelmarsch“ des Südtiroler Komponisten Gottfried Veit beginnt das Jugendblas­orchester die musikalische Reise. Die hält viele Begeg­nungen mit dem Nachbarland bereit. Bernhard Willer führt das   Symphonische BIasor­chester schwungvoll in die Volksoper „Edelweiß“. Längst von den Bühnen ver­schwunden, bleibt die Ouver­türe als stimmungsvolle Erinnerung. Fanfarenklänge und knallige Trommelschläge ver­binden sich bei einer Burles­ke von Gottfried Veit. Ein Ausflug in die romantische Berglandschaft Tirols darf freilich nicht fehlen. Harmo­nische Klänge entführen auf die „Drei Zinnen“ – ein Kon­zertmarsch des im letzten Jahr verstorbenen Komponisten Friedrich Brunner. Begegnungen mit Tirol sind aber nicht immer harmonisch und friedlich. Das Symphonische Blasorchester setzt zu Marschrhythmen an. Spannungsvoll und dramatisch setzen die Musiker die Suite „Tirol 1809“ von Sepp Tanzer um. Der Volksaufstand scheint zum Greifen nahe. Im Kontrast zur Geschichte en­det der Tiroler Kampf nicht in der Niederlage, sondern in triumphalen Klängen.

Einem der Anführer des Aufstandes widmet sich auch das Große Blasorchester unter der Leitung von Konrad Sepp. Mit der „Andreas-Ho­fer-Ouvertüre“ vereinen die Bläser kraftvoll Dramatik und Spielfreude. Ruhige Harmo­nie wechselt sich ab mit trei­benden Rhythmen, um in drei donnernden Trommelschlä­gen ein jähes Ende zu finden. Nach mitreißenden Mär­schen tauscht das BIasorches­ter Dramatik in Harmonie ein. Gefühlvoll lassen die Mu­siker schönsten Melodien aus der Operette „Der Vogel­händler“ von Carl Zeller er­klingen. Dann steht die Rück­kehr in die Heimat an. Bläser und Zuhörer stimmen die Landeshymne Tirols an. flu

 
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