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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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20. Dezember 2016

Joyeux Noël – Weihnachten auf Französisch

Schlagzeuger unseres Nachwuchsblasorchesters, verstärkt durch die "Großen"

Schlagzeuger unseres Nachwuchsblasorchesters, verstärkt durch die „Großen“

Dieses Jahr nahm die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn die Konzertbesucher mit auf eine Reise in das weihnachtliche Frankreich. Unter dem Motteo „Joyeux Noël“ präsentierten vier Orchester der Blaskapelle unter der Leitung von Sonja Weese und Konrad Sepp den rund 800 Zuhörern ein musikalisches Programm aus Frankreich. Moderiert wurde der Abend von Ingrid Sepp, die den Zuhörern in ihren Texten verschiedene französische Weihnachtstraditionen näherbrachte.

Den ersten Teil des Konzerts eröffnete das Nachwuchsblasorchester mit der den Zuschauern auch als Eurovisionsmelodie bekannten Komposition von Antoine Charpentier, einem Vorspiel zum „Te Deum“. Erste weihnachtliche Klänge ertönten bei der Fantasie über „Noël nouvelet“, einer freien Bearbeitung eines französischen Weihnachtsliedes, bevor das Jugendblasorchester auf die Bühne ging und sein musikalisches Können unter der Leitung von Sonja Weese zum Besten gab. Neben dem Finale aus dem Weihnachtsoratorium „Tollite Hostias“ von Camille Saint-Saëns wagte sich das Jugendblasorchester an eine modernere Komposition heran. Die bekannten Melodien aus dem Zeichentrickfilm „Die Schöne und das Biest“ von Alan Menken ließen den einen oder anderen Zuhörer mitsummen.

Mit moderneren, aber auch antiken Werken verzauberte im Anschluss das Große Blasorchester unter der Leitung von Sonja Weese das Publikum. Nach einer Komposition für Blasorchester von Mario Bürki, „Legende der Heiligen Odilia“, in der immer wieder Melodien und musikalische Einflüsse des Mittelalters erkennbar sind, folgte ein erster Höhepunkt: „Patapan“ von Bernard de la Monnoye. Hier konnte das Große Blasorchester sein Können in Sachen Pianissimo unter Beweis stellen. Mit „Caresse sur l’océan“ von Christophe Barratier und Bruno Coulais aus dem bekannten Film „Die Kinder des Mosieur Matieu“ und „Les sauvages“ (Die Wilden) von Jean-Phillippe Rameau schloss das Große Blasorchester den ersten Teil des Konzertes und schickte die Besucher in die Pause, wo Glühwein und Punsch auf sie wartete.

Nach der Pause folgte das Symphonische Blasorchester unter Konrad Sepp mit einem ursprünglich für Orgel komponierten Werk von Eugène Gigout: „Grand chœur dialogué“. In der Bearbeitung von David Marlatt für Blasorchester entstand ein Dialog zwischen fünf Solisten und dem Orchester. Mit „Occident et Orient“ von Camille Saint-Saëns nahmen die Musiker die Konzertbesucher mit musikalischen Klängen auf eine Reise in den Okzident und den Orient mit. Darauf folgte ein Medley von bekannten Stücken des Komponisten Charles Aznavour. Zum Abschluss des Konzerts hatten sich die Musiker etwas Besonderes einfallen lassen. Letztes Stück war „And the Mountain Echoed: Gloria!“ von Robert Longfield nach einem bekannten, traditionellen französischen Weihnachtslied. Die Konzertbesucher waren zum Mitsingen aufgefordert; vielstimmig und stark erklangen die Zeilen der deutschen Version. Mit der „Hymne an die Nacht“, auch aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Matieu“, als Zugabe entließ das Symphonische Blasorchester die Zuhörer nach Hause.

Elisabeth Krutzsch

Mehr Fotos gibt es in der Bildergalerie.

Bitte beachten Sie auch die Pressekritik im Münchner Merkur.

 
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