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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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01. September 2019

Wir stellen vor: Die Themenkonzerte und die Entstehung eines Konzertprogramms

Die Themenkonzerte, eine lange Tradition
Seit dem ersten Themenkonzert, dem Adventskonzert 2000, „Bach & drumherum“, stellt die Blaskapelle ihre Konzerte meistens unter ein Thema. Es gab musikalische Reisen in viele europäische Länder und nach Amerika, zuletzt in die Wüstenstadt „Las Vegas“. Zweimal hieß es „Film ab!“; „Es war einmal“ lockte mit märchen- und sagenbezogener Musik besonders viele Besucher an, ebenso „Von Hexen, Zauberern und bösen Geistern“. Ein großer Erfolg war auch ein Operettenkonzert „Wein, Weib und Gesang“. Manchmal ist ein bestimmtes Werk der Anlass für ein Konzert, so Holsts „Planeten“ und Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, beide mit einer großformatigen Bilderschau. Zu Höhepunkten wurden die Adventskonzerte zum 150. Geburtstag von Richard Strauss und zum Thema „Krieg und Frieden“. Die Neujahrskonzerte entführten u. a. nach Wien und nach Berlin. Auch das Sonnwendfest stand mehrmals unter einem Thema, z.B. „Mit der Tuba nach Kuba“, „Schottenrock und Lederhose“ oder „Blasmusik meets Rock“.*

Wie entsteht ein Konzertprogramm?
Danach fragen uns Konzertbesucher immer wieder. Deshalb stellen wir hier den Werdegang im Einzelnen dar.

Wie finden wir ein Konzertthema?
Manche Ideen geistern mehrere Jahre durch die Köpfe der Verantwortlichen. Entscheidend ist, ob die Themen für Musiker und Besucher interessant und musikalisch lohnend sind. Schon seit Jahren werden in einer umfangreichen Tabelle die Konzertthemen sowie dazu passende Musikstücke gesammelt, aber auch viele sonstige Werke, die es wert sind, einmal gespielt zu werden. Der Programmausschuss legt die Themen für einige Konzerte im Voraus fest.

Wie wird die Musik ausgewählt?
Zunächst werden in verschiedenen Datenbanken Hunderte zum Thema passende Datensätze recherchiert, Demoaufnahmen angehört, Demopartituren studiert und geeignete Stücke notiert. Dabei wird überprüft, ob die Notenausgaben den Vorstellungen und Ansprüchen entsprechen, manches wird wieder aussortiert, vieles  auch neu aufgenommen.

Wer spielt was?
Nun werden die Stücke nach ihrem Schwierigkeitsgrad an die vier Orchester verteilt. Für den Nachwuchs und die Jugendlichen steht naturgemäß die Freude am Musizieren an erster Stelle, weshalb rhythmisch betonte Werke ausgewählt werden. Werke der sog. Oberstufe übernimmt das Große Blasorchester, noch anspruchsvollere Stücke der sog. Höchststufe das Symphonische Blasorchester.
Oft müssen hervorragende Stücke gestrichen werden, weil für ein Orchester zu viel in Frage kommt, während für ein anderes Orchester noch geeignete Stücke fehlen. Dann wird unter Umständen selbst arrangiert. Stets aber steht der Qualitätsanspruch an erster Stelle.

Die Bereitstellung der Noten
Mit der Lieferung der Notenausgaben, die aus dem Ausland manchmal Wochen dauert, beginnt ein weiterer langwieriger Prozess: Die Noten werden Blatt für Blatt registriert und in der Notendatenbank erfasst. Manche Werke gibt es auch nur als kostspieliges Leihmaterial, mit dem besonders sorgsam umgegangen wird.
Viele Zuhörer ahnen sicher nicht, wie viel Zeit und wie viel Engagement für ein Konzertprogramm erforderlich sind. Denn immer ist das Ziel, den Konzertbesuchern ein schönes Musikerlebnis zu bescheren.

*Auf der Homepage der Blaskapelle finden Sie im Konzertarchiv alle Konzerte seit 2005 mit Handzettel und Text.

 
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