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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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23. Dezember 2019

Drei Konzerte, dreimal stehende Ovationen

AK2019-Dvorak

Dvořáks Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“, optisch untermalt mit den Bildern des Fotokünstlers Tobias Melle.

Eine „Neue Welt“ erschloss sich den Besuchern beim traditionellen Adventskonzert. Zum ersten Mal fand es dreimal statt und dreimal war die Mehrzweckhalle voll besetzt. Und zum ersten Mal in der Geschichte der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn wurde eine ganze Sinfonie gespielt: Dvořáks Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“, optisch untermalt mit den Bildern eines Fotokünstlers. So souverän wie Tobias Melle mit einer grandiosen Folge von Bildern die Musik visuell umsetzte, so virtuos intonierte das Symphonische Projektorchester unter der Leitung von Bernhard Willer Dvořáks amerikanische Sinfonie: eingängige Melodien, durchdringende Forti und zart ausklingende Pianissimi flossen dynamisch zusammen und fesselten die Zuhörer.Die Blaskapelle hatte mit dem aus 72 Musikern eigens zusammengestellten Dvořák-Projektorchester die bisher größte Besetzung aufgeboten, bei der auch vier Celli und zwei Kontrabässe einen eigenen Klang einbrachten. Als Solist am Englischhorn begeisterte Florian Schnabel.

AK2019-JBO

Das Jugendblasorchester, dirigiert von Regina Kätzlmeier.

Zunächst jedoch begrüßte das begeistert spielende Nachwuchsblasorchester unter der Leitung von Konrad Sepp das Publikum mit „We are the World“, einem Lied von Michael Jackson und Lionel Richie. Mit „Amazing Grace“, der heimlichen Nationalhymne der Cherokee-Indianer, und dem rappelnden „Ghost in the Attic“ von Rob Grice ging es zunächst besinnlich und dann temperamentvoll weiter.

An die lebhafte Vorlage des Nachwuchses knüpfte das Jugendblasorchester mit seiner Dirigentin Regina Kätzlmeier an: „The Joust“, ein schwungvolles Stück von Don Gillis, ließ ein Ritterturnier vor dem inneren Auge der Zuschauer ablaufen. Das Solo auf der E-Gitarre spielte Benjamin Wittmann. Mit „Prospect“, einer Hymne in neuem, ausdrucksstarkem Gewand mit fanfarenartigem Höhepunkt, setzte die Jugend, darunter Jan Godron als Solist an der Trompete, ein Gegenstück zu „Amazing Grace“. Die beliebtesten Lieder aus der wunderschönen Musik zum Weihnachtsfilm „Kevin – allein in New York“ rundeten den beeindruckenden Auftritt der Jugend ab. Hier überzeugte Korbinian Lindenmeyer als Solist am Flügelhorn.

AK2019-Schlagzeugensemble

Das Schlagzeug-Ensemble unter der Leitung von Thomas Sporrer.

Die Bühne war nun frei für eine Premiere: das Schlagzeug-Ensemble unter der Leitung von Thomas Sporrer. Dabei wurde das nunmehr komplette Schlaginstrumentarium vorgestellt, dessen fehlende Teile die Blaskapelle dank großzügiger Spenden erwerben konnte. Ausgesucht hatten sich die acht Schlagzeuger die Musik aus dem ersten Film von „Fluch der Karibik“. Das zweite Stück, „Viva la Vida – Es lebe das Leben“, ein Hit der britischen Band Coldplay, ließ die Glocken von Jerusalem erklingen und war wie geschaffen für die Stabspiele. Mit ihren rasanten Tempi, der hinreißenden Rhythmik und der überraschenden Melodik spielten sich die jungen Musiker im Nu in die Herzen der Zuhörer.

Nach der Pause dann die Sinfonie!

AK2019-Danksagung

Am Ende des Konzerts ging ein besonderer Dank an die Dirigenten, den Fotokünstler und der Ansagerin.

Ein viel versprechendes Nachwuchsblasorchester, ein großartiges Jugendblasorchester, ein fantastisches Schlagzeugensemble und das grandiose Projektorchester rissen das Publikum jedes Mal zu stehenden Ovationen hin. Das Konzert war, wie eine Zuhörerin schrieb: „fantastisch, einmalig, ganz super!“

Ein besonderer Dank an die »Einstein-135«-Stiftung aus München und Auto Till, die das Konzert finanziell förderten!

 
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