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Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn e. V.
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Münchner Merkur, Lkr. Süd, 31.01,2012
im Text erwähnte Mitglieder der Blaskapelle Höhenkirchen Siegertbrunn: Tobias, Fabian und Melanie Krieger, Kilian Kiemer, Felicitas Klaus

REGIONALWETTBEWERB „JUGEND MUSIZIERT“

So viele Preisträger wie noch nie

So viele Preisträger gab es noch nie! „Jugend musiziert“ in Grünwald und bricht Wettbewerbsrekorde.
VON MANFRED STANKA

Grünwald – Ganz klar, von den 245 jungen Talenten im Alter zwischen Sechs- und über 20 Jahre wird eine große Anzahl auf dem Konzertpodium auf sich aufmerksam machen. Jetzt muss nur das Schicksal, die unweigerliche Prise Glück, weiterhelfen, und es muss geprobt und nochmals geprobt werden. Auf den frühen Lorbeeren auszuruhen hilft nicht, jetzt gilt es den Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ vom 30. März bis 3. April zu überwinden. Und dann wirft auch schon der Bundeswettbewerb seinen Schatten.

Aber feiern dürfen sie schon jetzt, denn allesamt haben sie mehr als nur technische Bravour gezeigt. Alle besaßen jene Individualität im Vortrag, die das Spiel eines wirklichen Interpreten ausmacht. Dass die Juroren in einen Begeisterungstaumel fielen, verwundert nicht. Wann sahen sich die Dozenten der Hochschule für Musik und Theater, Mitglieder der Münchner Berufsorchester und Pädagogen von Rang schon mal einem solchen Talenteaufmarsch gegenüber.

Vier Preisträgerkonzerte stellte der Regjonalausschuss München-Süd/Grünwald auf die Beine und jedes war ein Erlebnis. Dazu trug sicherlich bei, dass sich die Musikschule seit 1995 auf ihre Besucher einstellt, also weiß, wie man die „Kleinen Stars von morgen“ aufnehmen muss, um zumindest deren Lampenfieber zu dämpfen. Übernimmt zudem Bürgermeister Jan Neusiedl traditionell die Schirmherrschaft und beflügelt die Isartalgemeinde zu großzügigem Engagement. Dann stellt sich auch kein falscher Ton ein. Und wenn der Vorsitzende des Reginalausschusses von „Jugend musiziert“ feststellt, dass das Beste zum Schluss kommt, und Musikschulleiter Markus Lenz zustimmend nickt, dann ist es Zeit, zumindest die Teilnehmer des abschließenden Konzerts auswahlsweise ins Scheinwerferlicht zu stellen. Wobei der Zuhörer natürlich weiß, dass sich auch bei den übrigen Veranstaltungen Sensation an Sensation reihte.

Was für ein Artist! Der Sauerlacher Toblas Krieger und seine Trompete sind eine untrennbare Einheit. Das „Rondo für lively“ von Leonard Bernstein gestaltet der Bub mit berückender Tongebung. Diesmal ist es eine Sauerlacherin: Die zierliche Melanie Krieger und das mächtige Euphonium bilden ein entzückendes Paar. Die Kleine, die zwar den ersten Preis gewann, aber ihres Alters wegen noch nicht am Landeswettbewerb teilnehmen kann, besitzt eine Puste, die vor der Klangfülle in Georg Friedrich Händel, „Fantasia“ nicht zurückschreckt. Sie macht das bravourös! Der Ayinger Kilian Kiemer lässt den reinen und vollen Klang der Posaune voll zur Geltung kommen. Die Grünwalder Brüder Leon und Julian Karpf setzen bei der „MediMion“ von Frank Bridge auf perfektes Zusammenspiel und leuchtende Akzente.

Ein Klavierhersteller von Weltruf spendete für alle Teilnehmer eine Notentasche, und die Gemeinde steuerte einen Notizblock mit Noten bei. Unentbehrlich für alle Evenlualitälen in Sachen Inspiration. Eine Stunde später schwenkte ein Mädchen vergnügt auf dem Marienplatz eine Tasche mit dekorativem Steinway-Logo.

Nächste Station ist der Landeswettbewerb

Folgende Preisträger aus dem südlichen Landkreis dürfen beim Landeswettbewerb mitmachen:

 

 
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